Pressemitteilung 04/2026

Neue wissenschafslehrliche Disziplin vorgestellt: Ontomechanik – Zur Kalibrierung ontscher Zuschreibungen in den Naturwissenschaften

Mit der Veröffentlichung seines aktuellen Werkes legt Marko O. G. Schaumburg eine grundlegende Untersuchung zur wissenschaftslehrlichen Einordnung physikalischer Begriffe vor. Im Zentrum steht die Frage, unter welchen Bedingungen wissenschaftliche Aussagen als ontisch – also als Aussagen über Wirklichkeit – gerechtfertigt gelten können.

Ausgangspunkt der Arbeit ist die Beobachtung, dass moderne physikalische Theorien über eine hohe mathematische Konsistenz und empirische Effektivität verfügen, ihre ontische Interpretation jedoch häufig implizit bleibt oder überdehnt wird. Dies betrifft insbesondere Grenzbereiche wie die Quantenmechanik, die Beschreibung des Lichts sowie die Kosmologie.

Das Werk entwickelt hierzu eine systematische Struktur:

  • Die Quantenebene zeigt Geltung ohne stabile Referenzbildung.
  • Die Atomphysik markiert den Übergang zu stabilisierten Differenzen und erster kalibrierbarer Ontizität.
  • Das Licht wird als Grenzfall zwischen Generatorstruktur und Markerbildung analysiert.
  • Die Kosmologie offenbart schließlich die Problematik projektiver Zuschreibungen ohne hinreichende Kalibrierung, insbesondere im Kontext von Raumzeit, dunkler Materie und dunkler Energie.

Auf dieser Grundlage wird eine neue wissenschaftslehrliche Disziplin eingeführt:

Ontomechanik – die Mathematik kalibrierter ontischer Zuschreibungen.

Die Ontomechanik unterscheidet sich grundlegend von bestehenden physikalischen oder philosophischen Ansätzen. Sie versteht sich nicht als konkurrierende Theorie, sondern als methodische Fundierungsebene, die:

  • die Bedingungen ontischer Zuschreibung expliziert,
  • die Reichweite wissenschaftlicher Begriffe präzisiert,
  • und die Grenze zwischen Modell, Projektion und Ontologie systematisch bestimmt.

Das Werk steht dabei in engem Zusammenhang mit einer strukturgenetischen Differenzarchitektur, die als Grundlage für die Analyse von Stabilität, Fortsetzbarkeit und Referenzbildung dient.

Ziel der Veröffentlichung ist es, eine disziplinierte Verwendung ontischer Begriffe in den Naturwissenschaften anzuregen und eine methodische Reflexionsebene bereitzustellen, die insbesondere für theoretische Physik, Wissenschaftstheorie und mathematische Grundlagenforschung relevant ist.


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