
Eine strukturgenetische Fundierung von
Differenz, Wahrheit und ontischer Zuschreibung
Was bedeutet es, dass eine wissenschaftliche Aussage gilt?
Die vorliegende Geltungslehre entwickelt erstmals eine systematische Fundierung der Bedingungen, unter denen Geltung überhaupt möglich ist. Sie zeigt, dass wissenschaftliche Erkenntnis nicht primär aus Wahrheit oder Beobachtung hervorgeht, sondern aus stabiler Differenzführung, die in strukturierten Formen markiert und als Referenz behandelt wird.
Auf dieser Grundlage wird eine neue wissenschaftslehrliche Disziplin entfaltet: die Ontomechanik. Sie untersucht, wie aus struktureller Stabilität ontische Zuschreibungen entstehen – und wo deren Grenzen liegen.
Das Werk führt in eine präzise Analyse von Differenz, Markierung und Markerregimen und zeigt, warum selbst hoch erfolgreiche Theorien ihre Geltung nur innerhalb bestimmter struktureller Bedingungen behalten.
Damit eröffnet die Geltungslehre eine neue Perspektive auf Wissenschaft:
nicht als Abbildung einer gegebenen Realität, sondern als kalibrierte Struktur stabiler Geltung.


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